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Entscheidungen treffen

Kennst Du das auch: Du triffst eine Entscheidung, die objektiv richtig scheint, aber hinter der Du überhaupt nicht stehst? Ich denke jede von uns kann das mit Ja beantworten. Genau darum soll es heute gehen:

Wie kannst Du Entscheidungen treffen, mit denen Du dich wohl fühlst? Das habe ich mit der Zeit gelernt und das kannst auch Du! 

An dieser Stelle muss ich ganz ehrlich sein: Als ich in den Job gestartet bin habe ich viele Entscheidungen getroffen, mit denen ich mich nicht wohlgefühlt habe. Das waren teilweise Kleinigkeiten, aber teilweise auch größere Entscheidungen. Ich habe mich damals super smart gefühlt und immer versucht, die objektiv sinnvolle Entscheidung zu treffen. „Objektiv“ dachte ich damals, basiert auf Zahlen Daten und Fakten. Ich hab mir halt gedacht: Hey, ich hab damit Erfolg. Also muss es wohl richtig sein. Total fremdbestimmt wenn ich jetzt darüber nachdenke. Heute kann ich darüber nur den Kopf schütteln! 

Ein Part davon, eine inspirierende Leaderin zu sein, ist für mich nämlich Authentizität. Authentisches Handeln ist auch nicht ganz einfach umzusetzen. Aber es lohnt sich! Aus zwei Gründen: Erstens merken andere Menschen, wenn Du Dich verstellst und Du wirst sie niemals langfristig zu Bestleistungen motivieren. Dabei ist das ja genau unsere Motivation! Und zweitens ist es super anstrengend, permanent eine Rolle zu spielen! Damit verschenkst Du so viel von Deinem eigenen Potenzial! Genau das willst Du ja nicht. 

Der Schlüssel

Jetzt kommen wir aber zurück zur Frage, wie kannst Du Entscheidungen treffen, die zu Dir passen? Die Antwort ist für mich ganz einfach: Kenne Deine Werte und lebe sie auch aus. Das ist defintiv mein Key. Deine Werte sind Grundlage für sinnstiftende Entscheidungen und auch für authentisches Handeln. Wenn Du sie kennst, priorisierst Du Dein Denken, Fühlen und Handeln praktisch automatisch. Und dadurch bist Du Du selbst.  

Deine Werte zu kennen ist also ein wichtiger Schritt. Ich kannte Werte damals nur aus der Schule von Werte und Normen und für mich hatte der Begriff keine konkrete Bedeutung. Also habe ich einfach mal Google um Rat gefragt und danach war ich völlig verwirrt! Ich habe Listen gefunden mit den offiziellen 400 Werten, unterschiedlichsten Definitionen, eine komplizierter und verschachtelter als die andere. 

Doch es ist so einfach: Werte machen meiner Meinung nach jede von uns als individuelle Person aus. Es sind Wesensmerkmale, die mich und Dich repräsentieren. 

Deine Werte

Dabei können sie auf ganz unterschiedliche Art und Weise entstehen, durch Erziehung, durch Denkmuster oder auch Charaktereigenschaften. Jede von uns kann selbst entscheiden, was ihre Werte sind. Familie ist z.B. einer meiner Werte. Ich weiß, dass ich bei meinen Entscheidungen meine Familie einbeziehen möchte, nicht muss! Für manche Personen ist das aber gar kein Wert. Das ist völlig in Ordnung. Ich muss mich  damit wohlfühlen und nicht eine andere Person. Deswegen ist es so wichtig, dass Du wirklich in Dich hinein hörst und Dir die Frage stellst: 

Was sind meine ganz eigenen und individuellen Werte? 

Lass Dich so wenig wie möglich von äußeren Einflüssen bestimmen. Hier geht es wirklich nur um Dich. Werte sind übrigens nicht statisch. Sie verändern sich ebenso, wie Du Dich veränderst. Deswegen empfehle ich, dass Du die festgelegten Werte regelmäßig überprüfst. Und falls Du Dich schon länger mit dem Thema beschäftigst, stell Dir doch mal die Frage, wie aktuell die Werte noch sind. Handelst Du wirklich schon danach? Sonst ist jetzt die optimale Zeit, diese anzupassen. 

Zusammenfassung

Zusammengefasst kannst Du Entscheidungen treffen, mit denen Du Dich wohl fühlst, wenn Du Deine Werte kennst. Dann kannst Du authentisch handeln. Und du gehst einen großen Schritt in Richtung Deiner Leadership-Identität.

Ich wünsche dir ganz viel Erfolg beim Entdecken Deiner eigenen Werte. Sie sind die Basis für Dich als Leaderin. Je konkreter du sie festhalten kannst, umso besser! Und wenn Du sie zu Beginn nur wage formulierst, ist das ebenfalls in Ordnung. Wie beschrieben sind Werte nicht starr, sondern können sich auch verändern.

Praktische Hilfe für Dich

Weil das Thema für mich so essenziell ist und häufig vernachlässigt wird (ich habe in der Uni nicht wirklich etwas dazu gelernt), habe ich dazu ein Workbook mit praktischen Übungen erstellt, das dir dabei hilft, deine Werte zu entdecken. Das ganze ist natürlich komplett kostenfrei. Über diesen Link kannst Du die PDF bekommen.